Radio unterm Hakenkreuz 1933 – 1945

Feature
Die Geschichte des Rundfunks in Deutschland
Radio unterm Hakenkreuz 1933 – 1945 (1. Teil)
Von Hans Sarkowicz
Im Zuge der mit aller Macht betriebenen Gleichschaltung kam dem Radio schon früh eine nicht zu unterschätzende Rolle zu. Der Rundfunk in Deutschland hatte einen wesentlichen Anteil an der Eroberung auch der letzten Rückzugsräume des Privaten. Für die Nationalsozialisten stand schon am Ende der Weimarer Republik fest, dass sie dem Rundfunk ihre besondere Aufmerksamkeit widmen würden. Unter der Regierung Franz von Papens gingen die Sendeanstalten ab Sommer 1932 vollständig in Staatsbesitz über. Von der Regierung bestimmte Programmbeiräte überwachten die einzelnen Sendungen. Wer mit den neuen Regelungen nicht einverstanden war, musste gehen. Gleichzeitig wurde die Zentralisierung weiter vorangetrieben. Damit war der Boden für die nationalsozialistische Umstrukturierung des deutschen Rundfunks bereitet.
Den zweiten Teil dieser bislang umfassendsten Dokumentation zur Geschichte des Rundfunks in der Nazizeit sendet das Nordwestradio am 24.10.2010
Produktion: HR 2004

http://www.radiobremen.de/nordwestradio/programm/?datum=2010-10-17

Info via A-DX